Web Design
Geschichte (2)

Die Geschichte des

Briefmarkensammler-Klub Spandau 1904 e. V.

 

Die Gründung des Briefmarkensammler-Klub Spandau 1904 e. V.  - 

Auszug aus der ersten Zusammenfassung nach 25 Jahren des Bestehens:

 

 

„Am26. Januar 1904, abends 8 Uhr, kamen durch gegenseitiges Bekanntsein die Herren Gerhardt, Zaspel, Schmidt und Liese in dem Restaurant Pohle, hier, Neuendorfer Straße 91, zwecks Gründung eines Briefmarkenvereins am Orte zusammen. Es wurde an diesem Abend zwar kein Verein gegründet, jedoch waren die Herren Feuer und Flamme dafür und versprachen, ein jeder in seinem Bekanntenkreise Anhänger werben zu wollen.

.... der gegenseitige Dublettenvorrat war aufgebraucht und nun endlich mußte mal daran gedacht werden, neue Mitglieder anzuwerben bzw. einen Verein zu gründen.

Zu diesem Zweck wurde am 31. Oktober 1904 in den hiesigen drei Zeitungen ein Aufruf an Interessenten erlassen und siehe da, am Abend des 3. November 1904 hatte sich das vierblättrige Kleeblatt um drei sammelfreudige Mitglieder vermehrt.

Es wurde nun an diesem Abend nach Annahme der Statuten und Wahl des Vorstandes beschlossen, am 7. Dezember 1904 einen Verein mit Namen:

Vereinigung der Briefmarkenfreunde Spandau

ins Leben zu rufen.“ Und die  Anwesenden verblieben noch in angeregter Unterhaltung im neuen Sitzungslokal von Göß, hier, Neuendorfer Str. 10.

 

 

Im Katalog der Briefmarken-Ausstellung anlässlich der 750 Jahr-Feier der Stadt Spandau wurde die nächste Zusammenfassung der Geschichte  nach somit 78 Jahren veröffentlicht:

 

 

Aus der Geschichte des

Briefmarkensammler-Klub Spandau 1904 e.V.

 

Text von Arno Richling (7.4.1906 – 12.5.1995)

 

 

Anläßlich des 750jährigen Stadt-Jubiläums von Spandau werden von offizieller Seite Rückblicke auf seine Geschichte, seine Vergangenheit getan werden. Unser Verein, der von jeher kulturellen Zwecken dient, veranstaltet aus diesem Grund wieder einmal eine Briefmarken-Ausstellung. Wir nehmen dies zum Anlaß, um mit einem Rückblick auf die 78 Jahre unseres Bestehens auch der Entwicklung unserer Heimatstadt in diesem Zeitraum in kurzen Worten zu gedenken.

 

„Gründen wir doch einen Verein“, so sagten sich anfangs des Jahres 1904 vier wackere Spandauer Männer, die seit einiger Zeit briefmarkentauschenderweise in einem Spandauer Lokal zusammenkamen. Ihre gemeinsame Liebhaberei hatte sie auf irgendeine Weise zusammengeführt., aber inzwischen hatte jeder dem anderen abgetauscht, was er zu haben begehrte, und man hoffte, durch die Gründung eines Vereins neues Leben hereinzubekommen. Es wurde beschlossen, noch eine Weile zu warten und zu versuchen, inzwischen ein paar weitere Freunde unserer Liebhaberei für unsere Ziele zu gewinnen. Nachdem das gelungen war, gab es dann aber kein Halten mehr und am 7. Dezember 1904 war der denkwürdige Tag, an welchem der

 

Verein der Briefmarkenfreunde Spandau

 

feierlich aus der Taufe gehoben wurde von sieben Mitgliedern, von denen drei den Vorstand bildeten unter Vorsitz von Herrn Gerhardt, der diesen Posten neun Jahre lang inne hatte. Das Jahr 1905 brachte einen weiteren Zuwachs von vier Mitgliedern. Im November 1911 gab sich der Verein einen neuen Namen, der auch in das Vereinsregister eingetragen wurde. Er hieß fortan

 

Verein der Briefmarkensammler in Spandau e. V.

 

Es sollte jedoch nicht nur getauscht, sondern auch kulturelle und gemeinbildende Arbeit geleistet werden, und dazu benötigte man Anregungen von außen. So wurde der Anschluß an die damals bedeutende Sammler-Organisation „Germania-Ring“ vollzogen, unter deren Mitgliedern gründliche philatelistische Forschung betrieben wurde, die aber auch preiswerte Rundsendungen zum Ausbau der Sammlungen zur Verfügung stellte.

 

Mit unserem Verein ging es langsam aber sicher vorwärts. Anfang 1914 wurde Herr Prange vorsitzender. Ihm oblag bald die undankbare Aufgabe, den Verein durch die schwierigen Zeiten des ersten Weltkrieges hindurchzuführen. Manche Mitglieder mussten ins Feld rücken, aber der Verein bewies seinen Lebenswillen.

 Als dann nach Beendigung des Krieges die Heimkehrer wieder da waren, ging es mit neuer Energie vorwärts. Am 26. Januar 1920 wurde der Vereinskamerad Oelgart zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er wusste dem Verein durch seine Erfahrung große philatelistische Sachkenntnis zu vermitteln. Es war eine Blütezeit. Die Folgen des Krieges: neue Staatengründungen in Europa, Inflation in Deutschland brachten soviel Markenausgaben mit sich , dass mancher bisher nicht Interessierte sich dem Sammeln von Briefmarken zuwandte. Manch einer glaubte auch, sein Schäfchen dabei ins Trockene bringen zu können. Die Zahl der Mitglieder unseres Vereins schwoll bis auf über 50 an. Aber als die Inflation zu Ende war, schied sich schnell die Spreu vom Weizen. Was dabei von uns schied, war für den Verein sowieso nicht wertvoll. Es blieb der Stamm der treuen Mitglieder, die an der Erforschung des Postwesens oder an der Bereicherung ihres Allgemeinwissens interessiert waren und diejenigen, denen es angeboren war, durch Tausch mit anderen ihre Sammlung zu bereichern.

 

Die alte Kreisstadt Spandau mit großer Tradition und einer sehr heimatbewussten Bevölkerung war seit 1920 Bezirk der Reichshauptstadt Berlin mit der Bezirksnummer 8. Was hatte sich in den ersten zwanzig Jahren unseres Vereins alles gewandelt: Die Festungswälle und Stadttore waren verschwunden. Spandau war eine Stadt im Grünen. Die einzelnen Teile um die Spandauer Altstadt lagen eingebettet in zahlreichen Kolonien von Kleingärten. Die Wagen der alten Spandauer Straßenbahn schaukelten kinderwagengleich durch die Straßen unserer Stadt, nach Pichelsdorf oder Hakenfelde; auch nach dem Nonnendamm, wo damals die Firma Siemens zielbewusst der Welt größtes Elektro-Unternehmen aufbaute. Wer erinnert sich wohl heute noch der Linie nach dem Spandauer Bock, wohin die Familien damals zum Kaffeekochen in die großen Gartenlokale fuhren. Dort spielten die Kapellen der Spandauer und Charlottenburger Garde-Regimenter auf, und die Soldaten in ihren schmucken, bunten Vorkriegs-Uniformen erwarteten die jungen Mädchen zum Tanz, die scharenweise aus Spandau kamen. Überhaupt die alten Spandauer Gartenlokale! Die „Neue Welt“ an der Teltower Straße oder der „Wilhelmsgarten“ in der Klosterstraße, wo sich eine Zeit lang der Boxer Hans Breitensträter durch seine Kämpfe Weltruhm erwarb.

 

Ja, Spandau war durch seine großen Heereswerkstätten eine bedeutende Industriestadt – eine Großstadt war es dennoch keineswegs, als es 1913 die Einwohnerzahl von 100 000 erreichte. Noch kamen die Bauern aus dem Kreis Osthavelland auf den Markt mitten im Stadtzentrum, um unter freiem Himmel ihre Produkte abzusetzen, und am „Pferde-Himmel“ in der Pichelsdorfer Straße war bis etwa 1920 ein bedeutender Markt für Pferde.

 

Mit dem Kaiserreich gingen dann auch die Idylle zu Ende. Spartakus-Unruhen, Schüsse in den Rathausturm usw. wurden überwunden. Spandau wurde Teil einer Weltstadt und Großstadtleben zog unaufhaltsam auch bei uns ein. Der Bezirk reckte sich, neue Wohnsiedlungen fraßen sich vom Zentrum aus in die grünen Außenbezirke. Die „Kinderwagen““ wichen den Zügen der Großberliner Straßenbahn. Teilweise mit gemischten Gefühlen mussten die Alteingesessenen ihre Heimatstadt mit Neuzugezogenen teilen. Aber noch heute fährt man „in die Stadt“, wenn man Spandaus City meint, sonst fährt man eben „nach Berlin“.

 

Unser Verein fand auch unter den Zugezogenen neue Freunde und Mitglieder und das Vereinsleben blühte, weil die Philatelie mit Ernst betrieben wurde. Im Jahre 1925 starb der Vereinskamerad Oelgart nach 5jähriger Amtszeit als Vorsitzender. Sein Nachfolger wurde mit kurzen Unterbrechungen Max Richling, auch bereits seit 1905 Mitglied und als Schriftführer lange bewährt. Nur bis zum Jahr 1929 ging seine Amtszeit, bis er von Berufs wegen nach Sachsen versetzt wurde.

 

Trotz der Ernsthaftigkeit, mit der die Philatelie betrieben wurde, waren doch die Mitglieder immer der Fröhlichkeit zugeneigt. Am Himmelfahrtstag ging es hinaus, durch die schönen Wälder, welche die Umgebung Spandaus bildeten. Die Landgasthäuser in Finkenkrug, Schwanekrug oder wo sonst es hinging, übten eine magische Anziehungskraft aus, weil der Durst gerade durch das Vorhandensein einer kühlen Molle als besonders schön empfunden wurde.

 

Und immer war die Kasse in der Obhut unseres lieben „Ede“ Breuer, Kassierer und Tauschwart so lange man denken konnte, so gut gefüllt, dass mit dem Stiftungsfest selbstverständlich das unentgeltliche Eisbeinessen verbunden war. Ein Pfund mußte jede Portion schwer sein, das wurde ausdrücklich mit dem Vereinswirt ausgemacht. Bei dieser Gelegenheit traf man wenigstens einmal die Mitglieder, die sich sonst im Laufe des Jahres nicht sehen ließen. Mit am eifrigsten genoß das Eisbein einige Jahre lang ein Mitglied, dem es aus religiösen Gründen eigentlich verboten war, davon zeugen die alten Eisbeinzeitungen, und was nicht drin stand, sondern mündlich vorgetragen wurde, regte die Lachmuskeln noch mehr an.

 

Trotzdem in unseren Reihen niemals wohlhabende Mitglieder waren und Sammlungen mit Weltruf hier nicht entstehen konnten, gingen eben die meisten unserer Mitglieder mit Fleiß ihrer Liebhaberei nach, und es entstand mit wenig Geld manches philatelistische Schmuckstück. Bis ungefähr zum ersten Weltkrieg war die Briefmarke mit wenigen Ausnahmen noch ein philatelistisch reelles Bedarfsstück. Die Zahl der Marken in aller Welt war noch begrenzt. Deshalb war auch die Universal-Sammlung mit Marken aus aller Welt meist noch das Übliche. Wenn es auch nicht die Blaue Mauritius sein konnte, so war der „Schwarze Einser“ von Bayern und die „Rote-Dreier“-Sachsen noch verhältnismäßig preiswert auf dem Markt. Allerdings waren die Ansprüche auf Qualität damals nicht so groß wie heute.

 

Seit 1918 setzte in allen unseren Ländern eine Markenflut ein, die auch die meisten unserer Mitglieder zur Beschränkung zwang. Ihr fielen zuerst die Übersee-Sammlungen zum Opfer. Wenige Jahre später gehörten auch geschlossenen Europa-Sammlungen zu den Seltenheiten. Und im Dritten Reich? Nun, wenn schon Kanonen der Butter vorgezogen wurden beim Import, so wurden sie erst recht dem Import von Marken vorgezogen. Wer nicht in der glücklichen Lage war, einen Tauschfreund im Ausland zu besitzen, der einen Import ohne Devisen ermöglichte, mußte wohl oder über darauf verzichten, seine Ländersammlung komplett zu erhalten. Dafür wurden uns Deutschen für unser Album so viele schöne Bilderchen beschert, die angeblich Briefmarken waren, dass das Taschengeld des kleinen Mannes sich für deren Beschaffung völlig erschöpfte. Leider – kann man sagen, denn die Forschungsarbeit dabei konnte sich ja nur auf unbewusste oder gelegentlich auch bewusste Druck-Zufälligkeiten beschränken und das Allgemeinbildende der Philatelie mußte dem Ende zugehen. Aber Sammlerinstinkt und Zähigkeit ließen sich auch dann nicht ganz unterkriegen, und die Europa- und Übersee-Sammler sind zum Glück für die deutsche Philatelie auch jetzt noch nicht völlig ausgestorben.

 

Als der Verein im Dezember 1929 sein 25. Stiftungsfest feierte, stand an unserer Spitze der Vereinskamerad Kalisch, der nach dem Fortzug von Max Richling vorläufig die Leitung übernommen hatte. Von den ursprünglichen Gründern war nur noch Wilhelm Zaspel übrig geblieben, der dem Verein bis zu seinem Tod die Treue hielt und ihm durch ein enormes philatelistisches Wissen immer gute Dienste leistete. Der Verein zählte damals 31 Mitglieder, von denen ihm 7 schon seit 15 Jahren und länger angehörten. Es waren die Max Richling (seit 1905), Mohts (seit 1906), Max Weimann (seit 1908), „Ede“ Breuer, Knicker und Vopel (alle drei seit 1913).

 

Organisatorisch wurde 1929 ein Wechsel vollzogen. Es gab Differenzen mit dem „Germania-Ring“, nicht nur bei uns, sondern mit dem größten Teil der Berliner Vereine, die sich fortan zum „Berolina-Ring“ zusammenschlossen. Im Dritten Reich wurde dieser zwangsweise in den „Reichsbund der Philatelisten“ überführt.

 

Nach de Vereinskameraden Kalisch wurde Fritz Kiesow zum Vorsitzenden gewählt, dem nach einigen Jahren Otto Engelke folgte. Diese 30er Jahre waren wiederum Jahre gedeihlichen Vereinslebens. Sfr. Engelke informierte uns über das , was es in der Philatelie Neues gab, immer vorzüglich. Er verstand es, die Vereinsabende interessant zu gestalten und die Mitglieder beim Ausbau ihrer Sammlungen sachlich und uneigennützig zu beraten. Berlin brachte immer überragende Philatelisten hervor. Erinnert sei hier nur an die Namen Dr. Pirl, Major von Rudolphi, General Lademann, Dr. Gewande, Roman Stoebe usw., die der Philatelie durch ihre wissenschaftlichen Forschungen viele Grundlagen gaben. Sfr. Engelke bemühte sich unermüdlich, diese Männer für Vorträge beim Spandauer Verein zu gewinnen. An solchen Vortragsabenden knisterte es förmlich bei uns vor Spannung. Herr von Rudolphi war ja Spandauer und kam gern einmal, aber auch ein Vortrag von General Lademann. Einem der größten Experten für deutsche Kolonialmarken, ist den wenigen von uns, die heute noch leben, in bleibender Erinnerung. Diesen Vorträgen ist es teilweise zu verdanken, dass manches neue Mitglied der damaligen Zeit für immer bei uns Fuß gefasst hat.

 

In jenen Jahren trat unser Verein, der im Grunde genommen vorher immer ein in sich gekehrtes Leben geführt hatte, zum ersten Mal mit einer Briefmarken-Ausstellung an die Öffentlichkeit. Sie fand in dem alten Spandauer Gartenlokal „Neue Welt“ statt, welches einige Jahre später seine Pforten für immer schloß. Es zeigte sich, welch interessante Sammlungen unsere Mitglieder zusammengetragen hatten, und der Besuch aus der Spandauer Bevölkerung war erstaunlich groß.

Und dann brach der zweite Weltkrieg aus. An Stelle des von Amts wegen in die Tschechoslowakei versetzten Vorsitzenden Otto Engelke übernahm Max Richling, seit einigen Jahren wieder in Spandau im Ruhestand lebend, wieder den Vorsitz. Viele der Mitglieder wurden zur Wehrmacht oder auch zum Polizeidienst einberufen. Wer hier blieb, nahm noch eifriger am Vereinsleben teil. Dazu kamen Gäste – Soldaten, die in Truppenteilen um Spandau Dienst machten und schnell bei uns Anschluß fanden. Und es kamen viele Neulinge, die bei uns Mitglied wurden. So überstand der Verein den Krieg doch recht glimpflich. Manch einer hatte allerdings seine Sammlung durch Bombenschäden verloren. In Kellern aufbewahrte ungestempelte Marken waren durch Feuchtigkeit oder durch Schonfälze wertlos geworden. Auch Banksafes waren nicht sicher. In Berlin waren sie beim Zusammenbruch durch die Russen „inspiziert“ worden, und der Besitzer fand, wenn er in das Zivilleben zurückkehrte, seine Sammlung nicht mehr drin.

 

Und doch ließ das Sammlerherz sich selten entmutigen. Der Wille, neu anzufangen, war fast überall vorhanden. Wer Marken liebt, der klebt und klebt, so lang er lebt. Jedes Vereinsleben war durch Verordnung der Besatzungsmächte allerdings verboten worden. Unsere Mitglieder, soweit sie noch da waren, verabredeten sich jedoch und kamen sonntags vormittags regelmäßig zwanglos in einem Lokal in der Wilhelmstraße zum Tausch zusammen. Heimkehrer aus der Kriegsgefangenschaft kamen nach und nach dazu. Waren sie auch halb verhungert oder durch Krankheit geschwächt – die liebe zu den Marken war ungebrochen. Ein Opfer der Kriegsfolgen wurde leider unser Vorsitzender, Max Richling. Doch ein anderer Veteran unseres Vereins, Hermann Antonius, übernahm die Initiative und damit die Führung des losen Sammlerhaufens. Seine Sorge war besonders zu verhindern, dass skrupellose Hyänen harmlose Sammler über´s Ohr hauten.

 

Ende 1946 wurde von der britischen Besatzungsmacht wieder ein gewisses Vereinsleben zugelassen und sofort unternahm Sfr. Antonius Schritte, um auch unseren Verein wieder legal werden zu lassen. Fünf Gründer mussten der Besatzungsbehörde gemeldet werden, und sie mussten lange Fragebogen ausfüllen. Darin durfte nicht der geringste braune Fleck vorhanden sein. Nicht jeder wurde akzeptiert. Neue Fragebogen wurden eingereicht. Dann war es endlich so weit. Folgende Gründer wurden ermächtigt, unseren Verein wieder auf die Beine zu stellen: Antonius, „Ede“ Breuer, Höpfner, Pommerenke und Arno Richling, letzterer, Sohn des verstorbenen Max Richling, war vorher bereits auch seit 1931 Mitglied und Schriftführer. Wer konnte wohl der Vorsitzende sein? Sfr. Antonius bat, von seiner Wahl altershalber Abstand zu nehmen. Aber davon wollte niemand etwas wissen, und so übernahm er, vom Vertrauen aller Mitglieder getragen, für gewisse Zeit den Stuhl des 1. Vorsitzenden des

 

Briefmarkensammler-Klub Spandau 1904 e. V.,

 

wie dieser sich jetzt nannte. Zwei Jahre später konnten wir die Last von den Schultern des Herrn Antonius nehmen, und Otto Schultz wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Sfr. Antonius hatte sich inzwischen weitere Verdienste erworben. Im Zusammentreffen mit anderen Berliner Philatelisten betrieb er die Vorbereitungen zur Gründung einer neuen Berliner Sammler-Organisation. Unser Verein stellte sich dabei hinter ihn. Einige Teilnehmer bei den ersten Zusammenkünften zur Gründung des neuen Verbandes versuchten zunächst gar zu offenkundig, ihr eigenes Süppchen zu kochen. Das wurde aber rechtzeitig bemerkt, und der Verband Berliner Philatelisten-Vereine im Bund Deutscher Philatelisten entstand ohne sie. Wir wollen die Verdienste von Sfr. Antonius daran nicht verschweigen.

 

Für den Posten des Vereinsvorsitzenden stellte sich Otto Schultz nach zwei Jahren nicht wieder zur Verfügung. Ihm folgte der Sfr. Kurt Ebel, der große Eignung für diesen Posten besaß, aber leider nach kurzer Zeit schon wieder amtsmüde wurde. Nach langwierigen Debatten stellte sich Werner Holzmüller zur Verfügung. Er war zwar noch ein unbeschriebenes Blatt in der Chronik unseres Vereins, aber seine Handschrift in der neuen Vereinsgeschichte wurde bald sehr markant.

 

Je mehr die Nachkriegsverhältnisse sich besserten, um so mehr wurde der Wunsch laut, die alte Tradition zur Feier des Stiftungsfestes wieder aufzunehmen. Beim ersten Mal mußte es aus Mangel an Eisbeinen ein Wurstessen tun. Es schmeckte auch, und fröhliche Stimmung war ebenfalls vorhanden. Ein Jahr darauf kamen dann die mit Recht so beliebten Eisbeine wieder auf den Tisch. Ein Festkomitee unter Leitung von Erich Henke sorgte für Stimmung und eine Eisbein-Zeitung.

 

Überhaupt: Stimmung! Eine neue Generation von Mitgliedern war inzwischen herangewachsen, während die Vorkriegs-Generation leider nach und nach ausstarb. Aber diese neuen Mitglieder waren so schnell mit dem guten, alten Vereinsgeist vertraut, dass es eine wahre Freude war. Heute, da wir bereits in der dritten Generation leben , möchte ich noch einmal an die fröhlichen Mitglieder der 50er Jahre erinnern. Die meisten von ihnen deckt leider schon wieder seit langem der grüne Rasen. In der Chronik unseres Vereins sollen trotzdem Namen wie diese festgehalten werden: Boese, Albert Gassmann, Erich Henke, Erwin Kulicke, Niemandt, Pögh. Andere hier nicht Genannte mögen mir dies verzeihen. Auch Werner Holzmüller gehört ja zu dieser fröhlichen zweiten Generation. Mit viel Humor und noch mehr Ruhe, aber auch mit viel Initiative führte er nun ab 1954 die Geschäfte des Vereins, und der gesamte Vorstand bildete mit ihm ein gutes Team, so Arno Richling als stellvertretender Vorsitzender und Wilhelm Dähne als Schriftführer.

 

Das erste, womit sich Werner Holzmüller in sein Amt einführte, war die Organisation einer Briefmarken-Werbeschau im Stadtpark-Restaurant. Der Verein feierte ja in diesem Jahr sein 50jähriges Jubiläum, und was gab es da besseres, um sich auf solche Weise der Öffentlichkeit vorzustellen! Die Kleinarbeit leistete geschickt Fritz Kiesow. Auch der Entwurf des Sonderstempels war sein Werk. Die Schirmherrschaft übernahm Herr Bezirksbürgermeister Ramin. Die Mitglieder stellten zahlreich ihre Sammlungen zur Schau, und der Verein rückte schlagartig ins Licht der Spandauer Bevölkerung. Schon in den nächsten Jahren bot sich die Gelegenheit, auf dem eingeschlagenen Weg fortzufahren. Im Jahr 1957 waren 725 Jahre vergangen, seitdem Spandau Stadtrechte erhielt. Im Rahmen der Jubiläums-Feier veranstalteten wir eine weitere Werbeschau, für die uns das Bezirksamt den dekorativen Bürgersaal im Rathaus zur Verfügung stellte. Die Krone des Ganzen aber war die Sondermarke, die die Landespostdirektion Berlin aus diesem Anlaß herausgab. Diese fiel uns nicht von selbst zu. Es bedurfte eifriger Vorarbeit der Sfr. Holzmüller und Dröscher und geduldigen Verhandelns, bis die Genehmigung erteilt wurde. Einige Jahre später hat diese Marke der Alt-Berlin zum Vorbild gedient. Die Kleinarbeit zur Ausstellung und der Entwurf zum Sonderstempel zum Vereins-Ersttagsbrief waren wieder ein Werk von Fritz Kiesow. Die Vereinsjubiläen (1959 – 55 Jahre, 1964 – 60 Jahre, 1969 – 65 Jahre) waren dann wiederum Anlaß und Verpflichtung für Ausstellungen, die unter Leitung des Vorsitzenden Werner Holzmüller im Bürgersaal des Rathauses stattfanden. Wie immer lag die Hauptlast der Kleinarbeit auf den Schultern von Fritz Kiesow, aber wie immer war auch die Bereitschaft zur Mithilfe bei den anderen Vereinskameraden erstaunlich groß. Dazu kam, dass die philatelistischen Erkenntnisse unter unseren Mitgliedern durch die Erfahrungen aus den vorhergehenden Ausstellungen und durch Fachvorträge von erfahrenen Sammlern bei den Vereins-Sitzungen ständig erweitert wurden und viel dazu beitrugen, dass sich die Qualität der ausgestellten Sammlungen immer weiter verbesserte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit den 50er Jahren hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, durch eine Jugendgruppe junge Menschen an die Philatelie heranzuführen. Diese Jugendgruppe stellt ihre Leitung aus ihren eigenen Reihen. Ziel ist es, die Mitglieder der Jugendgruppe später in unseren Verein aufzunehmen. Dieses Ziel haben wir in vielen Fällen schon jetzt erreicht, und die jungen Leute zeigen erfreulicherweise viel guten Willen zur Mitarbeit und Mitverantwortung.

 

Die Verbindung zwischen unserem Verein und dem Berliner Landesverband hat seit dessen Neugründung nach dem Kriege unser Sfr. A. Richling wahrgenommen. In der Zeit von etwa 1965 bis 1969 war er auch Mitglied des Landesverbands-Vorstandes. In dieser Eigenschaft erreichte ihn im Jahre 1969 ein Schreiben des Briefmarkensammler-Vereins Speyer e. V. mit der Mitteilung, dass dieser zu einer Besuchsreise nach Berlin kommen würde. Nach Rücksprache mit Sfr. Holzmüller luden wir die Speyerer ein, einem Vereinsabend bei uns beizuwohnen. Es war ein fröhliches Völkchen, das sich mit seinem Vorsitzenden Heinz Rassloff bei uns einfand, und die Sympathie war schnell gegenseitig. So ergab sich die Grundlage zu einer Vereins-Partnerschaft, der ersten unseres Vereins.

 

Siebzehn Jahre lang war Werner Holzmüller erster Vorsitzender und das Bedauern war groß, als er 1971 nicht wieder kandidierte. Zum Dank für die Verdienste, die er sich in 17 Jahren erworben hatte, wählten wir ihn einstimmig zum Ehrenvorsitzenden. Der Verein zählte zu diesem Zeitpunkt 75 Mitglieder, die Jugendgruppe nicht eingerechnet.

 

Auf Anregung von W. Holzmüller wurde zu seinem Nachfolger Ulrich Koppehl gewählt, ein Mitglied, das vor einigen Jahren aus der Jugendgruppe zu uns übergetreten war. Aus beruflichen Gründen mußte er sein Amt schon nach kurzer Zeit wieder zur Verfügung stellen. Bis zur nächsten Jahreshauptversammlung leitete der stellvertretende Vorsitzende A. Richling den Verein. Dann, Anfang 1972, fiel die Wahl auf Günter Dröscher, der sich schon seit Jahren mit Rat und Tat hervorgetan hatte.

 

Damit begann wieder eine neue Periode unseres Vereins. Seine Wahl erwies sich schnell als Volltreffer. Günter Dröscher stürzte sich sofort mit allen seinen Kräften auf die Arbeiten, die ihn als Vorsitzenden erwarteten. Seinem Eifer und seinem Geschick verdankte der Verein schnell große Erfolge uns Ansehen. Es ist unmöglich, hier alle Einzelheiten anzugeben, dazu reicht leider der Platz nicht. Es sei nur gesagt, dass während seiner Amtsdauer die Mitgliederzahl auf mehr als 130 anstieg. Der Anstieg war zum großen Teil seiner persönlichen Werbung zu verdanken. Unter den Neuen waren z. T. erfahrene Philatelisten, viele zeigten sich gern bereit zur Mitarbeit, wenn irgendwelche Aufgaben übernommen werden mussten, und waren bei allen Zusammenkünften zur Stelle. Ach den Frauen öffnete sich der Verein mehr und mehr – Frauen von Mitgliedern erwarben eine eigene Mitgliedschaft und auch briefmarkensammelnde Frauen aus anderen kreisen fanden sich bei unseren Zusammenkünften ein und ließen sich als Mitglied aufnehmen. Eigene Mitglieder und andere Berliner Philatelisten wurden zu regelmäßigen Fachvorträgen herangezogen. Die Partnerschaft mit Speyer wurde vertieft – deren Besuche wurden mit Gegenbesuchen beantwortet. Das Bezirksamt Spandau hat Städte-Partnerschaften mit Siegen und Asnières bei Paris. Sfr. Dröscher organisierte nun auch Kontakte zu den dortigen Briefmarkensammler-Vereinen, und diese Kontakte führten zu weiteren Partnerschaften. Spandauer Sammler beteiligten sich an Ausstellungen in Siegen und Asnières und umgekehrt ebenso. So fanden denn auch Besuche in diesen Städten statt, denen Gegenbesuche folgten. Der Tatendrang von Sfr. Dröscher führte außerdem zu Vereinsreisen nach Genf zur Besichtigung der dortigen UNO-Dienststelle, nach Spandaus Partnerstadt Luton bei London und erst im vergangenen Jahr zur Briefmarken-Weltausstellung „Wipa“ in Wien, verbunden mit einer Kurzreise nach Budapest. Es ist klar, dass alle diese Reisen bei den Teilnehmern bleibende Erinnerungen hinterließen.

 

Das 70- und 75jährige Vereins-Jubiläum in den Jahren 1974 und 1979 gaben Veranlassung, uns mit weiteren Briefmarken-Ausstellungen in der Spandauer Öffentlichkeit bemerkbar zu machen. Sfr, Dröscher warb mit Erfolg bei unseren Bezirksbürgermeistern, Herrn Dr. Kleusberg und Herrn Salomon, sowie dem Bezirksverordneten-Vorsteher, Herrn Neugebauer, um Unterstützung. Dadurch wurde uns nicht nur der Bürgersaal des Rathauses erneut zur Verfügung gestellt, sondern die Eröffnungsfeier konnte auch im Sitzungssaal der Bezirksverordneten-Versammlung stattfinden. Herr Dr. Kleusberg erfreute uns damit, dass er die Ehrenmitgliedschaft in unserem Verein annahm. Auch im Spandauer „Volksblatt“ wurde nun öfter als früher über unsere Veranstaltungen berichtet. Weitere Unterstützung gab uns auch die britische Schutzmacht. Sie amtierte mit einem Feldpostamt im Rathaus, und zur Umrahmung ließ eine Militärkapelle muntere Weisen ertönen. Nicht nur das! Bei kleineren Ausstellungen in Staaken zur 700-Jahrdeier dieses Spandauer Ortsteils und in der Zitadelle zur Wiederherstellung des Kommandantenhauses flog ein britischer Hubschrauber für uns Post vom Flugplatz Gatow zur Stätte der Ereignisse. Zum 75jährigen Vereinsjubiläum zeigte sich Günter Dröscher auch philatelistisch-journalistisch und überraschte uns mit einer Schrift über die Postgeschichte von Spandau.

 

Die Ausstellungen zeigten durchweg ein hohes Niveau. Auch Sammler, die nun schon zur dritten Generation unseres Vereins gerechnet werden müssen, wie z. B. die Sfr. Leuschner, Strenzke und Hofmann, wiesen Objekte vor, mit denen sie nicht nur auf Vereinsausstellungen, sondern sogar auf nationalen und internationalen Ausstellungen hohe Auszeichnungen errangen.

 

Die Erfolge, die Günter Dröscher für unseren Verein errang, ließen auch im Berliner Landesverband aufhorchen und verstärkten unsere Stellung unter den Berliner Vereinen. Man folgte gern unseren Einladungen zu Vorträgen. Zwei Verbandsvorsitzende, ein ehemaliger und der jetzt amtierende , beides Nichtspandauer, wurden Mitglied bei uns, und man  erwartet von unseren Mitgliedern, dass sie auch bereit sind, Ämter innerhalb des Landesverbandes zu übernehmen. Und sie entziehen sich diesem Ruf nicht.

 

Im April 1981 konnte zum ersten Mal in der Geschichte unseres Vereins eine 50jährige Mitgliedschaft gefeiert werden. Es war Arno Richling, der 1931 als 25jähriger eintrat. Er war in diesen 50 Jahren etwa vier Jahrzehnte lang Mitglied des Vorstandes, teils als Schriftführer, teils als Kassierer, teils als stellvertretender Vorsitzender tätig, und nach dem Tode von „Ede“ Breuer (1956) auch Leiter des Rundsendeverkehrs. 1976, 70jährig, konnte er seine Ämter niederlegen, ohne eine Lücke zu hinterlassen. Es war jetzt genug junger Nachwuchs da, der zur Mitarbeit bereit war. Stellvertretender Vorsitzender wurde Sfr. Leuschner, später Sfr. Dähne, der sich vorher schon etwa 20 Jahre lang als  hervorragender Schriftführer bewährt hatte. Diesen Posten übernahm nun Sfr Reiner Hofmann. Den Posten des Kassenwartes hatte lange Jahre Sfr. Stewig inne, nach ihm Sfr. Nithe. Für den Posten des Rundsendewartes aber bot sich wieder der Name Breuer an. Diesmal war es „Jochen“ Breuer, Enkel des verstorbenen „Ede“ Breuer. Und er leitet dieses Amt, das sehr viel Arbeit macht, mit dem gleichen Verantwortungsbewusstsein wie sein Großvater.

 

Zum Bedauern aller Vereinsmitglieder legte Anfang 1981 Günter Dröscher aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz nieder, den er 10 Jahre lang inne gehabt hatte. Bei seinem Ausscheiden aus dem Vorstand wurde er zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt, wie dies vor ihm schon anlässlich 40jähriger verdienstvoller Mitgliedschaft die Sfr. A. Richling, E. Vandame und W. Kulicke wurden. Außerdem wurden die Sfr. Dröscher und Richling vor ein paar Jahren für ihre Verdienste um das Zustandekommen der Partnerschaft mit dem BSV Speyer auch zu Ehrenmitgliedern des letzteren Vereins ernannt. Im Gegenzug wurden der langjährige Vorsitzende des BSV Speyer, Sfr. Heinz Rassloff, und die Gönnerin dieses Vereins, Frau Luise Herklotz, Mitglied des Europäischen Parlaments in Brüssel und vordem MdB in Bonn, Ehrenmitglieder des Spandauer Vereins. Eine besondere Ehrung erfuhr G. Dröscher nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand. Für besondere Verdienste um die Philatelie wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.

 

Nachfolger im Amt des Vorsitzenden wurde Reiner Hofmann. Obwohl noch ziemlich jung im Verein, hat er sich die ersten Sporen schon durch ein paar Jahre Schriftführer-Tätigkeit erworben. Zu berücksichtigen sind auch die schon an früherer Stelle erwähnten mit hohen Medaillen ausgezeichneten Berlin-Sammlungen. Nicht zuletzt aber ist er Mitherausgeber eines Buches über die Berliner Aufgabe-Postämter vor 1900, ein Werk, in dem sehr viel Forschungsarbeit steckt. Erleichtert wird ihm seine Arbeit durch die anderen Vorstandsmitglieder, besonders durch den stellvertretenden Vorsitzenden, Sfr. Wilhelm Dähne, über dessen Vorzüge zu reden, Eulen nach Athen zu tragen hieße. Die Sfr. Koppehl und Sedat als erster und zweiter Kassenwart verstehen beide viel vom Fach und haben gleichzeitig seit vielen Jahren Rang und Würden in der Jugendgruppe. Die Sfr. Köllner und Strenzke, beide zur jüngeren Generation des Vereins gehörend, gehören dem Vorstand als erster und zweiter Schriftführer an. Sfr. Norbert Strenzke besonders unterstützt den Vorstand schon seit längerer Zeit tatkräftig bei Sonderaufgaben, sei es bei der Organisation von Ausstellungen, sei es bei der Belieferung der Abonnenten der vereinseigenen Ganzsachen. Die Auszeichnungen für seine Sammlungen holte er sich schon mehrfach auf internationalen Ausstellungen; sogar in Tokio war er schon damit vertreten.

 

Wenn ich vorher der Sammlerfreunde mit 40- bis 50jähriger Mitgliedschaft gedacht habe als der einzigen, die uns noch aus der Zeit vor dem letzten Krieg verbleiben sind, so möchte ich darauf hinweisen, dass in den ersten Jahren nach der Wiedergründung des Vereins viele Sammler beigetreten sind, die nun jetzt auch bereits 25 bis 30 Jahre als treue Mitglieder dem Verein in Ehren gedient haben. Es sind dies die Sfr, Wurzel, Hirsch, Bocionek, Holzmüller, Kolbert, Appelt, Stewig, Reimer, Dröscher, Dähne, Appe und Giesecke. Hoffen wir, dass auch sie alle dereinst noch zu den „Vierzigjährigen“ gehören mögen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fortsetzung folgt, da der Briefmarkensammler-Klub Spandau 1904 e. V. aktiv an seiner Geschichte arbeitet, indem er in der Gegenwart für die philatelistische Zukunft arbeitet.

 

[BSK Spandau] [Treffpunkt] [Historie] [Geschichte (1)] [Geschichte (2)] [Ehrentafel] [Ausstellungen] [Vorstand] [Jugendgruppe] [Belege] [Jahresplan] [Mitgliedschaft] [Archiv] [Links]