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Kurzgeschichte
des Briefmarkensammler-Klub Spandau 1904 e.V.
-dargestellt mit den Namen der bisherigen Vorsitzenden-
Anfang 1904 hatten vier Spandauer den Entschluss gefasst, einen Briefmarkenverein zu gründen. Sie suchten noch drei weitere und gründeten am 7. Dezember 1904 den
Verein der Briefmarkenfreunde Spandau.
Vorsitzender wurde
7. Dezember 1904 – 5.1.1914 Herr Gerhardt
Im November 1911 nannte sich der Verein um, und in das Vereinsregister wurde eingetragen
Verein der Briefmarkensammler in Spandau e.V.
5. 1.1914 – 26. 1.1920 Herr Prange
26. 1.1920 – August 1925 Herr Oelgart
12.10.1925 – 1.10.1929 Max Richling
1929 - Herr R. Kalisch
Fritz Kiesow
- ca.1939 Otto Engelke
ca. 1939 – ca. 1945 Max Richling
ca. 1945 - 1950 Hermann Antonius
Neugründung nach dem Zusammenbruch erst 1946 möglich. Fünf Mitglieder mussten u. a. zur Überprüfung auf „braunes“ Vorleben der Besatzungsmacht, den Briten, genannt werden:
Hermann Antonius (weiterhin Vorsitzender), „Ede“ Breuer, Höpfner, Pommerenke und Arno Richling. Der Verein wurde von der britischen Militärregierung zugelassen unter dem Namen
Briefmarkensammler-Club Spandau 1904 e.V.
Zwar war im Antrag der Name mit „K“ in „Klub“ geschrieben gewesen, die Briten hatten bei der Genehmigung jedoch das ihnen selbstverständlichere „C“ genommen. Als Folge davon wurde in der a.o. Hauptversammlung vom 17.3.1953 eine Namensänderung beschlossen. Diese Änderung wurde durch die Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg bestätigt und so trägt der Verein nunmehr bis heute den Namen
Briefmarkensammler-Klub Spandau 1904 e.V.
1950 – 22.1.1952 Otto Schultz
22.1.1952 – 20.1.1953 Fritz Kiesow
20.1.1953 – 21.9.1954 Kurt Ebel
21.9.1954 – 1971 Werner Holzmüller
1971 – 18.1.1972 Ulrich Koppehl
18.1.1972 – 17.2.1981 Günter Dröscher
17.2.1981 – 11.2.1986 Reiner Hofmann
11.2.1986 – 13.2.1990 Wilhelm Dähne
13.2.1990 – 8.2.2000 Lothar Barz
8.2.2000 – ? Detlef Schade
Drei Dokumente zeigen die Verhältnisse der damaligen Zeit nach dem zweiten Weltkrieg – die Neugründung des Vereins musste bei der britischen Militärregierung beantragt werden – die gründenden Mitglieder durften keine nationalsozialistische Vergangenheit haben - als Parteimitglieder oder Mitglieder in den der NSDAP nahestehenden Organisationen.
Die Übersetzung der vorangestellten Zulassung
Die Registrierung beim Bezirksamt Spandau gem. BK/O
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